Festplatten für Fotografen
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Welche
externen Festplatten eignen sich für Fujifilm-Fotografen?
Fujifilm-Fotografen haben besondere Anforderungen
an externe Speichermedien. Wer mit einer X-T5, X-H2, X-H2S, X-T50 oder GFX
arbeitet, produziert keine kleinen Dateien mehr: Die X-T5 liefert 40,2
Megapixel, unterstützt UHS-II-Karten und HEIF, und schon bei Fotos entstehen
schnell große RAW-Archive. Bei Video wird es noch anspruchsvoller: Eine X-H2S
kann intern 6.2K Open Gate und Apple ProRes aufzeichnen; Fujifilm nennt für
6.2K ProRes HQ bis zu 2754 Mbit/s, ProRes 422 bis zu 1840 Mbit/s und ProRes LT
bis zu 1277 Mbit/s.
Die beste externe Festplatte für
Fujifilm-Fotografen ist deshalb nicht einfach „die größte“ oder „die
schnellste“, sondern diejenige, die zum eigenen Workflow passt: unterwegs
sichern, direkt von der Platte bearbeiten, langfristig archivieren oder große Videoprojekte
zuverlässig auslagern.
Samsung
Portable SSD T9
459,99 ۥSehr
schnelle portable SSD, ideal für schnelle Datenübertragungen.
4,8
Crucial X10
Pro SSD
299,99
€•Starke SSD für Editing, geeignet für professionelle Anwendungen.
4,4
SanDisk
Extreme PRO Portable SSD
349,00
€•Robuste Portable SSD, geprüft auf Strapazierfähigkeit.
4,5
Samsung
Portable SSD T7
249,99
€•Bewährte SSD mit hoher Geschwindigkeit für unterwegs.
4,8
Crucial X9 Pro
SSD
317,59
ۥPreis-Leistungs-SSD, gute Balance zwischen Kosten und Leistung.
4,7
LaCie Rugged
USB-C Festplatte
229,99
€•Robuste Outdoor-HDD, ideal für den Einsatz im Freien.
4,6
Western
Digital WD My Passport
133,90
€•Mobiles Archiv, zuverlässige Backup-Lösung.
4,7
Western
Digital WD Elements SE
129,00
€•Günstiges Backup-Laufwerk, ideal für regelmäßige Sicherungen.
4,5
Western
Digital WD My Book
179,99
€•Schreibtisch-Archiv mit hoher Kapazität für Datenmanagement.
4,4
LaCie Rugged
Mini
203,72
€•Robuste, kompakte HDD für unterwegs, widerstandsfähiges Design.
4,6
Die
Kurzempfehlung
Für die meisten Fujifilm-Fotografen ist eine externe
SSD mit 2 TB oder 4 TB die beste Arbeitsplatte. Sie ist schnell genug für
Lightroom, Capture One, DxO PhotoLab oder DaVinci Resolve, robust genug für
Reisen und deutlich angenehmer als eine klassische HDD, wenn man direkt von der
Platte arbeitet.
Die sinnvollste Kombination sieht so aus:
1. Arbeitslaufwerk: schnelle
externe SSD, 2–4 TB
2. Backup-Laufwerk: große externe HDD, 4–8 TB oder mehr
3. zweite Sicherung: zweite HDD, NAS oder Cloud/off-site Backup
Das folgt dem bewährten 3-2-1-Prinzip: drei
Kopien der Daten, auf zwei unterschiedlichen Medien, eine Kopie außer Haus.
Backblaze beschreibt diese Strategie als einfache und wirksame Methode zur
Datensicherung.
SSD oder HDD:
Was ist besser für Fujifilm-Fotografen?
Externe SSDs:
ideal zum Arbeiten
Eine externe SSD ist die richtige Wahl, wenn du
deine Fujifilm-Dateien nicht nur ablegen, sondern aktiv damit arbeiten willst.
Das betrifft vor allem:
- Lightroom-
oder Capture-One-Kataloge
- RAW-Bearbeitung
direkt von der externen Platte
- Reisen
und Hochzeiten
- Video-Schnitt
- schnelle
Sicherung von Speicherkarten
- Arbeiten
am MacBook, iPad Pro oder kompakten Windows-Laptop
SSDs haben keine beweglichen Teile, sind leise,
kompakt und deutlich schneller als mechanische Festplatten. Für
Fujifilm-Fotografen mit vielen RAF-Dateien ist das sofort spürbar: Vorschauen
laden schneller, Import und Export fühlen sich flüssiger an, und große Serien
werden nicht so zäh wie auf einer HDD.
Externe HDDs:
ideal fürs Archiv
Eine klassische externe Festplatte, also HDD,
lohnt sich weiterhin für große Fotoarchive. Sie ist langsamer, aber pro
Terabyte deutlich günstiger. Für abgeschlossene Shootings, Jahresarchive,
zweite Backups oder Time-Machine-Sicherungen ist eine HDD oft die vernünftigste
Lösung.
Eine HDD ist aber keine gute Arbeitsplatte für
aktuelle Projekte. Wer direkt von einer 4-TB- oder 5-TB-HDD RAWs sortiert und
bearbeitet, merkt schnell: Der Flaschenhals ist nicht Fujifilm, Lightroom oder
Capture One, sondern die Festplatte.
Worauf
Fujifilm-Fotografen beim Kauf achten sollten
1. Kapazität:
1 TB ist schnell zu klein
Für Fujifilm X-Kameras mit 26 MP reichen 1 TB für
gelegentliche Fotografie noch aus. Bei 40-MP-Kameras wie der X-T5, X-H2 oder
X-T50 würde ich 1 TB nur noch als Reiselaufwerk empfehlen. Wer regelmäßig
fotografiert, sollte mindestens 2 TB kaufen.
Meine Faustregel:
|
Nutzung |
Empfehlung |
|
gelegentliche
Fotografie |
1–2 TB SSD |
|
ambitionierte
Fujifilm-Fotografie |
2 TB SSD |
|
Hochzeiten,
Reportage, Reisen |
4 TB SSD |
|
Fotoarchiv |
4–8 TB HDD |
|
Video mit
X-H2S/X-H2 |
4 TB SSD
oder größer |
|
langfristiges
Archiv |
mehrere
HDDs, NAS oder Cloud zusätzlich |
Bei Video wird Speicher sehr schnell verbraucht.
Die X-H2S kann in 6.2K ProRes mit sehr hohen Bitraten aufzeichnen; je nach
Codec liegen die Datenraten weit über dem, was einfache USB-Sticks oder
langsame HDDs sinnvoll verarbeiten können.
2.
Geschwindigkeit: Nicht jede USB-C-Platte ist schnell
„USB-C“ beschreibt nur den Stecker, nicht
automatisch die Geschwindigkeit. Entscheidend ist der Standard dahinter.
Für Fotografie reicht oft eine gute USB-3.2-SSD.
Für Video, große Panoramen, GFX-Dateien oder viele parallele Projekte lohnt
sich eine schnellere SSD.
|
Anschluss / Klasse |
Typische Praxis-Eignung |
|
USB 3.2 Gen
1 |
okay für
Backup, weniger ideal zum Arbeiten |
|
USB 3.2 Gen
2 |
sehr gut für
Foto-Workflows |
|
USB 3.2 Gen
2x2 |
sehr
schnell, aber nicht jeder Mac nutzt das voll |
|
Thunderbolt
3/4 |
ideal für
Video und professionelle Workflows |
Wichtig: Einige schnelle SSDs erreichen ihre
Maximalgeschwindigkeit nur mit passender Schnittstelle. Die Samsung T9 bietet
laut Samsung bis zu 2.000 MB/s über USB 3.2 Gen 2x2, aber diese Geschwindigkeit
setzt auch einen Host voraus, der USB 3.2 Gen 2x2 unterstützt.
3. Robustheit:
Für Reisen wichtiger als Benchmarks
Fujifilm-Kameras werden häufig für Street, Reise,
Reportage, Wandern und Outdoor genutzt. Die externe Festplatte landet dann im
Rucksack, im Hotelzimmer, auf staubigen Tischen oder neben dem Laptop im Café.
Für unterwegs sind robuste SSDs sinnvoller als
klassische HDDs. Eine HDD kann Stöße schlechter vertragen, weil mechanische
Teile verbaut sind. Eine SSD ist hier im Vorteil. Trotzdem sollte man nicht
glauben, dass „stoßfest“ gleich „unkaputtbar“ bedeutet. Auch SSDs können
ausfallen, verloren gehen oder durch Dateisystemfehler unlesbar werden.
4.
Dateisystem: ExFAT, APFS oder NTFS?
Für Fujifilm-Fotografen ist das Dateisystem
wichtig, weil viele zwischen Mac, Windows, iPad und manchmal sogar Android
wechseln.
ExFAT ist sinnvoll, wenn du zwischen Mac und Windows
wechselst. Es ist breit kompatibel, aber nicht das robusteste Dateisystem für
professionelle Langzeitarchive.
APFS ist ideal, wenn du ausschließlich mit macOS
arbeitest. Es eignet sich gut für SSDs und moderne Mac-Workflows.
NTFS ist für Windows gut, auf macOS aber ohne
Zusatzsoftware nur eingeschränkt beschreibbar.
Meine Empfehlung:
Für eine reine Mac-Arbeits-SSD: APFS.
Für Austausch zwischen Mac und Windows: ExFAT.
Für ein dauerhaftes Windows-Archiv: NTFS.
Die besten
externen Festplatten und SSDs für Fujifilm-Fotografen
1. Samsung
Portable SSD T9: die starke Allround-SSD
Die Samsung T9 ist eine sehr gute Wahl für
Fujifilm-Fotografen, die schnell arbeiten wollen. Sie bietet laut Samsung bis
zu 2.000 MB/s sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit, nutzt USB 3.2 Gen
2x2 und ist in 1 TB, 2 TB und 4 TB erhältlich.
Geeignet für:
- Lightroom
und Capture One
- RAW-Bearbeitung
direkt von der SSD
- große
X-T5- und X-H2-Projekte
- mobile
Arbeitsplätze
- schnelle
Backups unterwegs
Einschränkung:
Viele Macs unterstützen USB 3.2 Gen 2x2 nicht in voller Geschwindigkeit. An
manchen MacBooks läuft die T9 daher eher in der 1.000-MB/s-Klasse statt mit den
beworbenen 2.000 MB/s. Sie bleibt trotzdem schnell, aber wer explizit maximale
Performance am Mac sucht, sollte Thunderbolt-SSDs ansehen.
Empfehlung:
Für die meisten Fujifilm-Fotografen ist die Samsung T9 mit 2 TB der
Sweet Spot. Wer viele Hochzeiten, Reisen oder Video-Projekte speichert, greift
besser zu 4 TB.
2. Crucial X10
Pro: sehr schnell, kompakt und gut für Editing
Die Crucial X10 Pro ist eine der interessantesten
SSDs für Fotografen und Videografen. Crucial nennt bis zu 2.100 MB/s Lesen und
bis zu 2.000 MB/s Schreiben. Außerdem ist sie auf breite Kompatibilität
ausgelegt und wird als Laufwerk beworben, von dem man direkt bearbeiten kann.
Geeignet für:
- Fujifilm
X-T5 / X-H2 RAW-Workflows
- Capture
One Sessions
- Lightroom-Kataloge
mit Smart Previews
- Video mit
X-H2S oder X-H2
- schnelle
mobile Backups
Warum sie für Fujifilm spannend ist:
Viele Fujifilm-Fotografen arbeiten mobil mit MacBook Air, MacBook Pro, iPad Pro
oder kompakten Windows-Geräten. Die X10 Pro ist klein, schnell und robust genug
für unterwegs. Sie ist besonders interessant, wenn du deine aktive
Projektstruktur komplett auf einer externen SSD führen möchtest.
Empfehlung:
2 TB für Fotografie, 4 TB für Foto plus Video.
3. LaCie
Rugged SSD Pro: für harte Außeneinsätze und Video
Die LaCie Rugged SSD Pro ist eher eine
Profi-Lösung. Seagate nennt bis zu 2.800 MB/s und IP67-Schutz; sie ist als
Thunderbolt-3-NVMe-SSD für anspruchsvolle Video-Workflows positioniert.
Geeignet für:
- X-H2S
Video
- 6.2K, 4K,
ProRes-Projekte
- Outdoor-Produktionen
- DIT-Workflows
- Arbeiten
direkt vom Laufwerk
Warum sie nicht für alle nötig ist:
Für reine Fotografie ist sie meist zu teuer. Eine Samsung T9, Crucial X10 Pro
oder Samsung T7 reicht für viele Fotografen völlig aus. Die LaCie Rugged SSD
Pro lohnt sich vor allem, wenn du mit Fujifilm auch ernsthaft filmst oder in
rauer Umgebung arbeitest.
Empfehlung:
Für professionelle Fujifilm-Filmer, Hochzeitsfilmer, Dokumentarfilmer und
Creator, die unterwegs direkt schneiden müssen.
4. Samsung
Portable SSD T7 / T7 Shield: bewährte Foto-SSD
Die Samsung T7-Serie ist nicht mehr die neueste,
aber weiterhin sehr beliebt. Sie ist für viele Fujifilm-Fotografen schnell
genug, kompakt und oft günstiger als neuere High-End-SSDs.
Geeignet für:
- RAW-Fotografie
- Reisen
- mobile
Lightroom-Kataloge
- Backup
unterwegs
- preisbewusste
Fotografen
Wann die T7 reicht:
Wenn du hauptsächlich Fotos bearbeitest und nicht ständig riesige Videodateien
schiebst, brauchst du nicht zwingend eine 2.000-MB/s-SSD. Eine solide
1.000-MB/s-Klasse-SSD fühlt sich im Fotoalltag bereits sehr schnell an.
Empfehlung:
Sehr gute Wahl als Zweit-SSD oder als günstiger Einstieg für
Fujifilm-Fotografen.
5. SanDisk
Extreme / Extreme Pro Portable SSD: beliebt, aber mit Vorsicht prüfen
SanDisk Extreme und Extreme Pro Portable SSDs
waren lange Standardempfehlungen für Fotografen. Sie sind klein, schnell und
robust. Allerdings gab es in den letzten Jahren öffentliche Berichte, Klagen
und Beschwerden rund um Ausfälle bestimmter SanDisk-Extreme-Modelle
beziehungsweise Firmware-Probleme. Eine Kanzlei, die entsprechende
Rechtsstreitigkeiten beschreibt, verweist etwa auf Nutzerberichte nach einem
Firmware-Update.
Das heißt nicht, dass jede SanDisk-SSD
problematisch ist. Aber bei Speichermedien für wichtige Aufträge zählt
Vertrauen. Wer eine SanDisk Extreme oder Extreme Pro kauft, sollte besonders
genau auf Modellgeneration, Firmware, Rückgaberecht und aktuelle Nutzerberichte
achten.
Geeignet für:
- Fotografen,
die bereits gute Erfahrungen mit SanDisk gemacht haben
- mobile
Backups
- robuste
Reise-Setups
Meine Einordnung:
Ich würde SanDisk nicht pauschal ausschließen, aber für neue Fujifilm-Workflows
eher Samsung, Crucial oder LaCie priorisieren, wenn Zuverlässigkeit und
Bauchgefühl wichtiger sind als Marke oder Design.
6. WD My
Passport: günstiges Fotoarchiv
Die WD My Passport ist eine klassische mobile
HDD. Western Digital nennt für die aktuelle My-Passport-Serie Kapazitäten bis 6
TB, USB 3.2 Gen 1/USB 3.0 und ein Gewicht von rund 0,21 kg bei 4–6 TB.
Geeignet für:
- Jahresarchive
- zweite
Kopie von Fotojobs
- Time
Machine
- abgeschlossene
Projekte
- günstige
Langzeitsicherung
Nicht ideal für:
- direkte
RAW-Bearbeitung
- Video-Schnitt
- Reisen
mit viel Erschütterung
- Kataloge,
auf die ständig zugegriffen wird
Empfehlung:
Sehr sinnvoll als Backup-HDD neben einer schnellen SSD. Für aktive Projekte
würde ich sie nicht als Hauptlaufwerk nutzen.
7. WD Elements
/ Seagate Expansion: einfache Backup-Platten
WD Elements und Seagate Expansion sind einfache
externe HDDs ohne viel Schnickschnack. Sie eignen sich gut, wenn du möglichst
viel Speicher für wenig Geld willst.
Geeignet für:
- Backup-Kopie
- Archiv
- selten
genutzte Projekte
- zweite
oder dritte Datensicherung
Warum sie trotzdem wichtig sind:
Viele Fotografen investieren in Kameras, Objektive und Presets, sparen aber
beim Backup. Das ist gefährlich. Eine einfache 5-TB- oder 8-TB-HDD ist oft die
günstigste Versicherung für Jahre an Fujifilm-RAWs.
Empfehlung:
Nicht als einzige Platte kaufen, sondern als Backup-Ziel.
8. LaCie
Rugged USB-C HDD: robuste Archivplatte für unterwegs
Die LaCie Rugged USB-C HDD ist langsamer als eine
SSD, aber robuster verpackt als viele normale 2,5-Zoll-HDDs. Sie ist beliebt
bei Fotografen, die viel reisen und ein günstigeres, größeres Backup-Laufwerk
brauchen.
Geeignet für:
- Reisebackup
- Sicherung
von Speicherkarten
- Archiv
unterwegs
- zweite
Kopie auf Reisen
Nicht ideal für:
Direktes Bearbeiten großer RAW-Kataloge oder Video-Schnitt.
Empfehlung:
Gute Ergänzung zu einer schnellen SSD: SSD zum Arbeiten, LaCie Rugged HDD als
Backup.
Welche
Festplatte für welchen Fujifilm-Typ?
Für Street-
und Reisefotografen
Wer mit einer X100VI, X-T5, X-S20 oder X-T50
reist, braucht vor allem kompakte, robuste und unkomplizierte Speicherung.
Empfehlung:
- 2 TB
Samsung T7 Shield, Samsung T9 oder Crucial X9/X10 Pro
- zusätzlich
4–5 TB HDD im Gepäck oder zu Hause
- unterwegs
täglich Karten sichern
Für Reisen ist eine SSD fast immer angenehmer als
eine HDD. Sie ist kleiner, schneller und unempfindlicher gegen Stöße.
Für
Hochzeitsfotografen
Hochzeiten sind kritisch, weil Datenverlust nicht
wiederholbar ist. Hier zählt Redundanz mehr als Geschwindigkeit.
Empfehlung:
- 2–4 TB
schnelle SSD als Arbeitslaufwerk
- zweite
2–4 TB SSD oder HDD als Tagesbackup
- zu Hause
zusätzlich große Archiv-HDD oder NAS
- niemals
nur eine einzige Kopie behalten
Ein guter Workflow: Nach der Hochzeit Karten auf
SSD kopieren, sofort auf zweite Platte spiegeln, Speicherkarten erst
formatieren, wenn mindestens zwei weitere Kopien existieren.
Für
Landschafts- und GFX-Fotografen
GFX-Dateien sind groß. Auch hochauflösende
X-T5-RAWs, Panoramen, Fokus-Stacks und TIFF-Exporte wachsen schnell.
Empfehlung:
- 4 TB SSD
für aktive Projekte
- 8 TB oder
größere HDD fürs Archiv
- NAS oder
Cloud für zusätzliche Sicherung
Wer viel mit Photoshop, TIFFs und Ebenen
arbeitet, sollte nicht zu knapp planen. Aus einem einzigen Fujifilm-RAW können
schnell mehrere Hundert Megabyte an Arbeitsdateien entstehen.
Für
Fujifilm-Filmer
Bei Video ist die SSD nicht nur Speicher, sondern
Teil der Produktionskette. Die X-H2S unterstützt 6.2K Open Gate, 4K/120p und
Apple ProRes; Fujifilm nennt für ProRes HQ in 6.2K sehr hohe Bitraten.
Empfehlung:
- mindestens
4 TB SSD
- für
anspruchsvolle Workflows Thunderbolt-SSD
- zweite
SSD für Backup am Set
- HDD oder
NAS für Projektarchiv
Für Fujifilm-Video würde ich keine klassische
mobile HDD als Arbeitslaufwerk empfehlen. Sie ist okay fürs Archiv, aber nicht
für flüssiges Schneiden.
Die beste
Speicherstrategie für Fujifilm-Fotografen
Arbeitsplatte
und Archiv trennen
Der häufigste Fehler ist, alles auf eine einzige
externe Festplatte zu legen: aktuelle Projekte, alte Jobs, Lightroom-Katalog,
Exporte und Backups. Das ist unübersichtlich und riskant.
Besser:
SSD 1: Aktuelle Projekte
Hier liegen die laufenden Shootings, Lightroom-Kataloge, Capture-One-Sessions
und Video-Projekte.
HDD 1: Archiv
Hier liegen abgeschlossene Projekte nach Jahr, Kunde oder Reise.
HDD 2 oder Cloud: Backup
Hier liegt eine zweite Kopie des Archivs.
Diese Trennung macht den Workflow schneller und
sicherer.
Beispielstruktur
für Fujifilm-Fotografen
Eine gute Ordnerstruktur könnte so aussehen:
Fotos
├── 2026
│ ├── 2026-04-12_Berlin_Street_XT5
│ │
├── RAF
│ │
├── JPEG
│ │
├── CaptureOne
│ │
└── Export
│ ├── 2026-05-03_Hochzeit_Mueller
│ │
├── Karte_01
│ │
├── Karte_02
│ │
├── Auswahl
│ │
└── Export
Video
├── 2026-04_XH2S_Doku
│ ├── Footage
│ ├── Audio
│ ├── Projektdateien
│ └── Render
Wichtig ist, dass RAWs, Kataloge und Exporte
logisch getrennt sind. So kannst du später leichter archivieren und sichern.
Meine
konkreten Empfehlungen
Beste
Allround-SSD für Fujifilm-Fotografen
Samsung Portable SSD T9, 2 TB oder 4 TB
Schnell, kompakt, breit verfügbar und für die
meisten Foto-Workflows mehr als ausreichend. Besonders gut für X-T5-, X-H2- und
X-T50-Fotografen.
Beste
Alternative
Crucial X10 Pro, 2 TB oder 4 TB
Sehr spannend für alle, die viel direkt von der
SSD arbeiten. Gute Wahl für Fotografie und Video.
Beste robuste
Profi-Lösung
LaCie Rugged SSD Pro
Teuer, aber stark für Video, Outdoor und
professionelle Produktionen. Besonders sinnvoll für Fujifilm X-H2S-Workflows.
Beste günstige
Archivplatte
WD My Passport oder WD Elements, 4–6 TB
Nicht zum schnellen Arbeiten, aber sehr sinnvoll
als Backup- und Archivplatte.
Beste
Kombination für die meisten Fujifilm-Fotografen
2 TB oder 4 TB SSD + 5 TB HDD + Cloud oder zweite
HDD
Das ist ausgewogener als eine einzige große SSD.
Du hast Geschwindigkeit für aktuelle Projekte und günstigen Speicher für dein
Archiv.
Fazit:
Welche externe Festplatte ist die richtige?
Für Fujifilm-Fotografen ist eine externe SSD
heute fast Pflicht, wenn aktiv bearbeitet wird. Die Kameras sind hochauflösend,
die Dateien groß, und moderne Workflows mit Lightroom, Capture One, Photoshop
oder DaVinci Resolve profitieren massiv von schnellem Speicher.
Die beste Wahl für die meisten ist eine 2-TB-
oder 4-TB-SSD wie die Samsung Portable SSD T9 oder Crucial X10
Pro. Wer viel filmt oder unter rauen Bedingungen arbeitet, sollte zur LaCie
Rugged SSD Pro greifen. Für das langfristige Archiv bleiben klassische HDDs
wie WD My Passport, WD Elements oder WD My Book sinnvoll,
weil sie viel Speicher für vergleichsweise wenig Geld bieten.
Die wichtigste Regel lautet aber: Keine
Festplatte ist ein Backup, solange sie die einzige Kopie enthält. Eine gute
externe SSD macht deinen Fujifilm-Workflow schnell. Ein gutes Backup-Konzept
sorgt dafür, dass deine Bilder auch in zehn Jahren noch da sind.
Externe Links
PICTRS : https://www.pictrs.com/morisot-art?l=de
Fujifilm-Blog : https://fujifilm-kameras.blogspot.com
Morisot-Art : https://www.morisot-art.com
YouTube: https://www.youtube.com/@FujifilmBlog/posts
Pinterest : https://pin.it/4V8SPfzEY
Instagram : https://www.instagram.com/magistermagus7/
Flickr: https://www.flickr.com/photos/199097855@N04/
500px: https://500px.com/manager?view=photos&filter=public
Friendica: https://friendica.de/profile/morisot1110
Pixelfed : https://pixelfed.de/MorisotArt
Mastodon: https://mastodon.social/@Fujifilm1110
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